{"id":2448,"date":"2016-04-29T13:00:54","date_gmt":"2016-04-29T11:00:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ottohainzl.at\/?p=2448"},"modified":"2021-02-19T10:42:36","modified_gmt":"2021-02-19T10:42:36","slug":"whoarewebytheway","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/test5.ottohainzl.at\/en\/whoarewebytheway\/","title":{"rendered":"\u00dcbrigens, wer sind WIR eigentlich?"},"content":{"rendered":"<p>Es geht mir bei dieser Reise entlang der E75 darum, uns als Gesellschaft zu reflektieren, weil es mir \u00fcberhaupt in meiner Arbeit wichtig ist, uns als Gesellschaft zu reflektieren. Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte, daher bin ich Fotograf geworden. Was aber will ich mit meiner Fotografie? Diese Frage stellt sich jedem, der einen Ausl\u00f6ser dr\u00fcckt, sobald er das erste Mal seine Bilder einer \u00d6ffentlichkeit pr\u00e4sentiert. Auch der Ausl\u00f6ser der Smartphonekamera stellt diese Frage. Facebook ist \u00d6ffentlichkeit, selbst die Pinnwand in der K\u00fcche oder B\u00fcro sind \u00d6ffentlichkeit.<\/p>\n<p>Man muss die Frage, was man mit seiner Fotografie will, nicht explizit beantworten. Doch implizit hat man sie mit dem Bild auf der Pinnwand, mit dem ersten Posting im Netz oder mit der ersten Ausstellung beantwortet. M\u00f6chte ich zeigen, dass ich meine Kamera beherrsche, ein toller Fotograf bin? M\u00f6chte ich zeigen, was ich st\u00e4ndig Tolles erlebe, zeige ich&#8230;<\/p>\n<p>Die Liste der Ans\u00e4tze ist unendlich lang, die pers\u00f6nliche Antwort eine \u00dcberlagerung dieser M\u00f6glichkeiten. Auch ich gab die Antwort implizit durch meine ersten Publikationen, um mir erst langsam dar\u00fcber bewusst zu werden, wo mein Ansatz liegt. Klar wurde mir, ich verf\u00fcge \u00fcber eine sehr gute Beobachtungsgabe, will uns als Gesellschaft beobachten und diese Beobachtungen mit Euch teilen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_2456\" aria-describedby=\"caption-attachment-2456\" style=\"width: 520px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-2456\" src=\"http:\/\/www.ottohainzl.at\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/pier_ottohainzl-1.jpg\" alt=\"Aus der Serie WIR-Dramaturgie des sozialen Lebens\" width=\"520\" height=\"347\"><figcaption id=\"caption-attachment-2456\" class=\"wp-caption-text\">Aus der Serie WIR &#8211; Dramaturgie des sozialen Lebens<\/figcaption><\/figure>\n<p>Was machen die Leute auf diesem Bild? Die Szene ist nicht gestellt. So eigenartig <!--more-->sie anmutet, so vertraut ist sie. Sie zeigt etwas von uns. Sie zeigt auch einen Raum, den wir geschaffen haben. Die ganze R\u00e4umlichkeit des Bildes ist, abgesehen vom Himmel, menschgemacht: Der Pier, die platzierten B\u00e4nke, der Leuchtturm darauf. Ein Leuchtturm steht immer f\u00fcr Orientierung, erm\u00f6glicht uns die Meere zu kreuzen ohne auf Felsen zu laufen. Daf\u00fcr scheuten wir die M\u00fche nicht, ein System zu entwerfen, tausend und abertausende dieser T\u00fcrme zu bauen und am Laufen zu halten. Das ist eine Aussage \u00fcber uns, das ist eine Aussage \u00fcber das, was uns wichtig ist, wohin unsere Kraft und Energie geht. Der Leuchtturm ist eine Manifestation einer gesellschaftlichen Entscheidung, einer Entscheidung von uns. Der Pier ist eine ebensolche Entscheidung, so wie die B\u00e4nke, wie die ganze Situation. Das alles und mehr findet in diesem Bild statt. Mir ist nicht alles zum Zeitpunkt der Aufnahme bewusst, aber ich sp\u00fcre: \u201ada sind WIR\u2018 &#8211; und l\u00f6se aus. Eine Szene voll Eigenart und Selbstverst\u00e4ndlichkeit &#8211; das sind WIR.<\/p>\n<p>Bei dieser Reise entlang der E75 geht es mir erneut darum uns als Gesellschaft zu reflektieren. In vielen Aspekten. Daher schreibe ich im Blog auch \u00fcber Beobachtungen, welche diesen reflexiven Gedanken aufnehmen. Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte. Doch Worte k\u00f6nnen etwas beschreiben was Bilder nicht zu erfassen verm\u00f6gen. So erg\u00e4nzen sich Text und Bild. Auch daher der Blog.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es geht mir bei dieser Reise entlang der E75 darum, uns als Gesellschaft zu reflektieren, weil es mir \u00fcberhaupt in meiner Arbeit wichtig ist, uns als Gesellschaft zu reflektieren. Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte, daher bin ich Fotograf geworden. Was aber will ich mit meiner Fotografie? 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