{"id":3065,"date":"2016-06-03T13:40:49","date_gmt":"2016-06-03T11:40:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ottohainzl.at\/?p=3065"},"modified":"2016-06-03T13:40:49","modified_gmt":"2016-06-03T11:40:49","slug":"wie-man-die-moral-der-mannschaft-aufrecht-erhaelt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/test5.ottohainzl.at\/en\/wie-man-die-moral-der-mannschaft-aufrecht-erhaelt\/","title":{"rendered":"Wie man die Moral der Mannschaft aufrecht erh\u00e4lt"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-3070 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.ottohainzl.at\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/bratei2.jpg\" alt=\"bratei2\" width=\"520\" height=\"371\" \/>Ich bin nun bald 2 Monate und mehrere tausend Kilometer unterwegs. So lange auf so engem Raum mit sich selbst, da muss man sich schon ganz gut mit sich vertragen. Sonst ist diese Zeit zu lange um sie gut zu \u00fcberstehen. Ein solches Projekt im st\u00e4ndigen Konflikt zu bew\u00e4ltigen w\u00e4re nichts f\u00fcr mich. Bisher ging es zum Gl\u00fcck ganz gut. Ja, der eine oder andere Selbstvorwurf kommt nat\u00fcrlich. Das eigene Argument dagegen und schon \u00fcberwirft man sich. Paare und Gruppen haben es da einfacher, sie k\u00f6nnen sich trennen &#8211; doch ich?<\/p>\n<p>Daher ist es wichtig, die Moral der Mannschaft aufrecht zu erhalten. Man entwickelt dazu Strategien und sammelt Erfahrungen. \u00dcber die Wichtigsten will ich hier schreiben:<\/p>\n<p>1. Ordnung halten<br \/>\n(Oder, dass man die Dinge immer dort hin gibt, wo sie hingeh\u00f6ren)<\/p>\n<p>Die Fahrt entlang der E75 in all ihren Facetten ist ohnehin komplex genug. Die Ausr\u00fcstung muss immer einsatzf\u00e4hig sein, Akkus stets geladen, inklusive der eigenen. Jede Nacht braucht man einen neuen Ort zum \u00dcbernachten. Und so weiter. Also Ordnung halten. Das funktioniert nat\u00fcrlich nicht immer und gerade dieser Punkt ist bei Alleinreisenden extrem heikel. Wer ist der Schuldige, wenn etwas nicht an seinem Platz ist?<\/p>\n<p>2. Gutes Essen<\/p>\n<p>Gutes Essen hebt die Moral unwahrscheinlich. Das ist streckenweise nicht so einfach. Das Hauptproblem, die Monotonie. Burger, Pizza und Chicken Wings als einziges Angebot \u00fcber hunderte von Kilometern ist nat\u00fcrlich ein Fallstrick f\u00fcr jede Moral. Hier hilft es, das Land zu wechseln, dann bekommt man Steak, Schweinshaxe, und f\u00fcr Leute die es eher Richtung vegetarisch bevorzugen, ein Huhn. Selbst zu kochen ist da oft der gute Ausweg. Denn der Fitnesssalat mit seinen Hendlstreifen dr\u00fcckt gelegentlich schon auf die Moral.<\/p>\n<p>3. Konsum<\/p>\n<p>Konsum ist nat\u00fcrlich ganz wichtig. Konsum befriedigt. Das hatte ich bereits im Vorschulalter erkannt. Doch es ist t\u00fcckisch. Wohin mit den ganzen Dingen, wenn man so lange unterwegs ist. Der Kreislauf verk\u00fcrzt sich &#8211; die Latenzzeit vom Kauf zur Entsorgung wird kurz und offensichtlich. Das wiederum f\u00fchrt aber dann doch dazu, den Konsum deutlich einzuschr\u00e4nken. Au\u00dfer ein paar Schneekugeln (und Essen) habe ich wenig gekauft. Zuhause kann man Haus oder Wohnung vollr\u00e4umen. Aber hier? Das ist eine der sch\u00f6nen Lektionen dieser Fahrt, man braucht nicht viel zum Gl\u00fccklich sein. Au\u00dfer nat\u00fcrlich einer guten Kamera&#8230;<\/p>\n<p>4. Gute Fotos<\/p>\n<p>Das ist Moralheber Nummer Eins &#8211; das Wichtigste. Ist die Moral der Mannschaft gut, werden auch die Bilder besser. Umgekehrt k\u00f6nnte es zum Teufelskreis werden, doch die Spirale dreht sich zum Gl\u00fcck nach oben!<\/p>\n<p>Literaturtipps:<br \/>\nZen and the Art of Motorcycle Maintenance, Robert M. Pirsig<br \/>\nHaben oder Sein, Erich Fromm<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich bin nun bald 2 Monate und mehrere tausend Kilometer unterwegs. 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